par 009

November 20th, 2009

deleuzemania

7,5-stündiges Screening „Abecedaire – Gilles Deleuze von A bis Z“ mit anschliessender Diskussion

start: FR 4. 12. 2009 16:00
end: SA 5. 12. 2008 02:30

quitch, Untere Donaulände 10, 4020 Linz

Vergessen Sie bitte Wellness, Nordic Walken oder lahmarschiges Joggen. qujOchÖ präsentiert einen rhizomatischen Synapsenhirnmarathon der Sonderklasse: Siebeneinhalb Stunden Filmgespräch und anschließende  Diskussion mit unserem alten Freund und Rhizomatiker Gilles Deleuze, von A wie Animal/Tier bis Z wie ZickZack. Von Spinoza zu Minnelli, von der Literatur zum Tennis, von der Zecke zur Kultur und hin zum Falten und Surfen.

 

hub11.x

October 23rd, 2009

Screening DOBUSCHIDO
Medien Kultur Haus Wels
Pollheimerstraße 17 / 4600 Wels
Do 12. November 2009 ab 19.30

picture_075Einführung und Diskussion von und mit Andre Zogholy

medienkulturhaus.at

 

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October 23rd, 2009

qujOchÖ im exil
Freitag, 30.Oktober, 22 Uhr
Zentralcafé K4 / Nürnberg

guybored
Guy Bored
Guy Bored bringt Acid mit. Die Linzer Elektronik-Tüftler und Knopferldreher Andreas Kurz (auch bekannt als Washer) und Andre Zogholy haben sich dem 303-Gezwitscher in einer modernisierten Inkarnation verschrieben. Ihre analog erzeugten Tracks haben die letzten 15 Jahre Musikevolution nicht verpasst. Mit tiefen Bässen geht es auch mal Richtung Dubstep, stumpfe Sinus-Sounds lassen gelegentlich an Pan Sonic denken. Ihre Live-Sets sind schier endlose, sich kontinuierlich bis zum Höhepunkt aufbauende Maschinen-Jams.

May He Hetal
Seit 2004 sind Clemens Mairhofer, Lucas Norer und Sebastian Six als Künstlergruppe FAXEN aktiv. Ihr musikalisches Standbein heisst May He Hetal? und wer jetzt an Heavy Metal denkt liegt falsch. Passend wäre eher heavy electronics, denn MHH überlassen vieles dem Zufall. Keyboards werden manipuliert (Stichwort: Circuit-Bending) und Interfaces schnell mal selbst gebaut, damit das Herumexperimentieren nicht langweilig wird. Vinylplatten, Fieldrecordings und allerlei elektronischer Kram wird zur Klangerzeugung herangezogen. Doch in Beliebigkeit driftet hier nichts ab, sondern wird geschmackssicher und mit einem Händchen für den richtigen Spannungsbogen zusammengefügt.

http://www.musikverein-concerts.de/guybored.php

 

arf 007

August 18th, 2009

TONNUZZI

Eröffnung

Donnerstag, 20. August 2009, 15 Uhr
quitch, Innenhof, Untere Donaulände 10

090818-tonnuzzi1

Tonnuzzi ist ein Schwimmbecken für die Innenstadt zum Nachbauen. Es besteht aus zwölf miteinander verbundenen 500-Liter-Regentonnen, von denen neun mit Wasser befüllt sind. In einer Tonnuzzi-Tonne befinden sich Eiswürfel (Cola! Bier! Cocktails!), in einer weiteren Kies und Sand (Schaufeln! Bagger! Burgen!), eine Tonne dient als Bar. Bei Tonnuzzi steht weniger die temporäre Nutzung eines ansonsten anderweitig genutzten Raumes im Vordergrund, sondern die Möglichkeit einer einfachen Reproduktion. Als Reminiszenz an die frühere Kindheit gedacht, wo das Baden in der Regentonne als Ersatz für teure Swimming-Pools diente, ist das Tonnuzzi daher kein Luxusgut, sondern mit relativ billigen Materialien (Regentonnen, Regentonnenverbindern, Schläuchen, Wasserpumpe, …) nachzubauen. Eine Stop-Motion-Aufnahme vom Aufbau und eine Materialliste finden sich unter http://www.qujochoe.org/hub/?p=716. Entworfen und gebaut wurde das erste Tonnuzzi von Clemens Bauder und Thomas Philipp, beide Mitglied des Kunstkollektivs qujOchÖ aus Linz/Österreich.

Tonnuzzi is a replicable swimming pool for the inner city. It consists of twelve interconnected 500-liter-rain-barrels of which nine are filled with water. In one Tonnuzzi-barrel there is crushed ice (Cola! Beer! Cocktails!), in a further one grit and sand (Shovel! Digger! Castles!), one barrel serves as a bar. Tonnuzzi focusses less on the temporary use of an otherwise differently used room but more on the possibility of an easy reproduction. As a reminiscence to early childhood, where the bathing in a rain barrel was a replacement for expensive swimming pools, the Tonnuzzi is not a luxury good but can be replicated with relatively cheap materials (rain barrels, rain barrel connectors, tubes, water pump, …). A stop motion animation from the buildup and a list of materials can be found at http://www.qujochoe.org/hub/?p=716. The first Tonnuzzi was designed and built by Clemens Bauder and Thomas Philipp, both members of the art group qujOchÖ from Linz/Austria.

Materialliste:
Tonnuzzi_Materialliste

Stop-Motion-Aufnahme vom Aufbau:
Tonnuzzi-Stop-Motion

Fotos von Petra Moser und Clemens Bauder:

 

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August 14th, 2009

qujOchÖ im exil
Donnerstag, 27. August – Sonntag, 30. August 2009
Innsbruck

Auf Einladung von Innsbrucker Kunst- und Kulturschaffenden geht das  Kunst- und Kulturkollektiv qujOchÖ auf Endsommerfrischeexil nach  Innsbruck. Die Arbeit von qujOchÖ wird speziell für diesen Aufenthalt auf mannigfaltige Art und Weise transformiert. Das symbolische Exil Innsbruck wird für diese Tage als Erkenntnisort, als Heterotopie mittels diskursiver wie künstlerischer Praxen er- und bearbeitet. Im Mittelpunkt stehen intensive Auseinandersetzungen mit einem zugeschriebenen, realen aber auch mythologisch aufgeladenen RebellInnentum. Die Aktivitäten des Exilierens verknüpfen vor Ort Aktionen im öffentlichen und halböffentlichen Raum, Konzerte, Screenings und Translationen des Exils.

Neben den guerillaartigen Aktionen in Innsbruck, die als subversives Geschenk für das Andreas-Hofer-Gedenkjahr zu lesen sind, gastieren am Samstag, den 29. August einige Linzer ExilantInnen im p.m.k.:

Doris Prlic feat. some other qujOchÖians
Doris Prlic arbeitet als Künstlerin in den Bereichen Sound, Video/Visual, Performance und Medien-Installation. Für Innsbruck bereitet sie einen kurzen, experimentellen Streifzug durch das RebellInnentum vor. Erweitert wird dies zu späterer Stunde um eine trashige Präsentation verschiedener RebellInnen: von Andreas Hofer, Gudrun Ensslin und Abdullah Öcalan über Gabriele Pauli, Sepp Holzer und Fritz Dinkhauser bis hin zu den Schwarzwald-, Kreuzberg- und Alpenrebellen.

Guy Bored
Guy Bored bringt Acid mit. Die Linzer Elektronik-Tüftler und Knopferldreher Andre Zogholy und Andreas Kurz werden, mit ihren die Tanzbeine zum Tanzen zwingenden Elektronikbeats im 100-bpm-Bereich, gewaltig einheizen. Da bleibt garantiert kein Leiberl trocken.

Fuck the Rebels
Le Bon und die Gebrüder Taylor sind Geschichte. Ed Flis ebenfalls. Nach Duran Duran, DuranDuranDuran, DuranDuranDuranDuran und Fuck the 80ies setzt das DJ-Kollektiv von qujOchÖ wieder einmal einen drauf und liefert mit Fuck the Rebels eine Achterbahnfahrt durch die gesamte rebellierende Songgeschichte. Partisanenlieder treffen auf Iron Zion Lion und Billy Idol und werden mit Störfeuer von Nero’s Day at Disneyland, Alva Noto, Ove-Naxx, dev/null oder Sickboy gebrochen. An diesem Abend zählt nur eines: Geschichte wird gelacht.

Kommen Sie, schauen Sie, hören Sie! S’isch Zeit!

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Salzburger_Nachrichten_Online_13_09_2009

Download and stream videofiles:
Andreas-Hofer-Denkmal (50,0 MB)
Andreas-Hofer-Straße (1,6 MB)
Supermarkt (80,3 MB)
Hofer-Wanted-Ausstellung (25,3 MB)

Fotos:

 

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