Transition Exclusive – Screening

February 21st, 2010

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DO, 25. Februar 2010, 20:00

Filmscreening “Transition Exclusive”
live: Reichl&Partner
DJs: Revolver Dog, /LLLLL

Linz hat den „schönsten Bahnhof Österreichs“. Damit der Linzer Hauptbahnhof dieses Prädikat auch weiterhin tragen darf, setzt qujOchÖ neue Maßstäbe – denn der Bahnhof sollte nicht nur „schön“ sondern auch „sauber“ und „effizient“ sein. An die bereits in der Vergangenheit durch die ÖBB eingeführten strikten, meist mit repressiven Exklusionsmechanismen einhergehenden Verhaltensvorschriften angelehnt, stellt qujOchÖ mit TRANSITION EXCLUSIVE willkürliche Regeln auf, greift mittels überaffirmativer Aktionen in das alltägliche Geschehen im Bahnhof ein und hyperreglementiert diesen öffentlichen Raum.

SCHÖN
Ein schöner Bahnhof ist nur so schön wie seine Menschen!
Mittels hochmoderner Gesichtsscanner und computergesteuerter Messverfahren findet eine Kategorisierung der BahnhofsbesucherInnen in „schön“ und „nicht schön“ statt. Falls die Einstufung zum Ergebnis „nicht schön“ gelangt, wird der Zutritt zum Bahnhof über die repräsentativen Zugangsmöglichkeiten verwehrt.

SAUBER
Nur ein sauberer Bahnhof ist auch ein schöner Bahnhof!
Um der zunehmenden Verschmutzung des „schönsten“ österreichischen Bahnhofs durch seine BenutzerInnen entgegenzuwirken, kommen mobile Sauberkeitsstationen zum Einsatz, an denen im Bedarfsfall Plastiküberschuhe, Haarnetze und Gesichtsmasken übergezogen werden müssen.

EFFIZIENT
Mit Effizienz und Hochgeschwindigkeit für ein neues Zeitalter im Europäischen Fernreiseverkehr!
Um einen reibungslosen und schnellen Ablauf nicht nur auf der Schiene, sondern aller am Bahnhof vorherrschenden Bewegungen zu garantieren, ist das Einhalten einer vorgeschrieben Mindestgeschwindigkeit unabdingbar. Wird diese unterschritten bzw. kann diese offensichtlich nicht (mehr) erreicht werden, müssen die betroffenen BesucherInnen aus dem Verkehr gezogen werden.

Denn Sie schätzen Schönheit, Sauberkeit und Effizienz.
Und qujOchÖ auch.

youtube Videos:
“Transition Exclusive – Effizient 1″
http://www.youtube.com/watch?v=ry2HSSDvFJ4

“Transition Exclusive – Effizient 2″
http://www.youtube.com/watch?v=OGjDZPjkGQc

“Transition Exclusive – Sauber 1″
http://www.youtube.com/watch?v=kYBK-tXbRQo

“Transition Exclusive – Sauber 2″
http://www.youtube.com/watch?v=t5FerDTkpn0

“Transition Exclusive – Schön 1″
http://www.youtube.com/watch?v=VetpdJvvs0s

“Transition Exclusive – Schön 2″
http://www.youtube.com/watch?v=7woLkhcVu9k

“Transition Exclusive – Schön 3″
http://www.youtube.com/watch?v=H4ZRtyGZQuM

 

par 009

November 20th, 2009

deleuzemania

7,5-stündiges Screening „Abecedaire – Gilles Deleuze von A bis Z“ mit anschliessender Diskussion

start: FR 4. 12. 2009 16:00
end: SA 5. 12. 2008 02:30

quitch, Untere Donaulände 10, 4020 Linz

Vergessen Sie bitte Wellness, Nordic Walken oder lahmarschiges Joggen. qujOchÖ präsentiert einen rhizomatischen Synapsenhirnmarathon der Sonderklasse: Siebeneinhalb Stunden Filmgespräch und anschließende  Diskussion mit unserem alten Freund und Rhizomatiker Gilles Deleuze, von A wie Animal/Tier bis Z wie ZickZack. Von Spinoza zu Minnelli, von der Literatur zum Tennis, von der Zecke zur Kultur und hin zum Falten und Surfen.

 

hub11.x

October 23rd, 2009

Screening DOBUSCHIDO
Medien Kultur Haus Wels
Pollheimerstraße 17 / 4600 Wels
Do 12. November 2009 ab 19.30

picture_075Einführung und Diskussion von und mit Andre Zogholy

medienkulturhaus.at

 

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October 23rd, 2009

qujOchÖ im exil
Freitag, 30.Oktober, 22 Uhr
Zentralcafé K4 / Nürnberg

guybored
Guy Bored
Guy Bored bringt Acid mit. Die Linzer Elektronik-Tüftler und Knopferldreher Andreas Kurz (auch bekannt als Washer) und Andre Zogholy haben sich dem 303-Gezwitscher in einer modernisierten Inkarnation verschrieben. Ihre analog erzeugten Tracks haben die letzten 15 Jahre Musikevolution nicht verpasst. Mit tiefen Bässen geht es auch mal Richtung Dubstep, stumpfe Sinus-Sounds lassen gelegentlich an Pan Sonic denken. Ihre Live-Sets sind schier endlose, sich kontinuierlich bis zum Höhepunkt aufbauende Maschinen-Jams.

May He Hetal
Seit 2004 sind Clemens Mairhofer, Lucas Norer und Sebastian Six als Künstlergruppe FAXEN aktiv. Ihr musikalisches Standbein heisst May He Hetal? und wer jetzt an Heavy Metal denkt liegt falsch. Passend wäre eher heavy electronics, denn MHH überlassen vieles dem Zufall. Keyboards werden manipuliert (Stichwort: Circuit-Bending) und Interfaces schnell mal selbst gebaut, damit das Herumexperimentieren nicht langweilig wird. Vinylplatten, Fieldrecordings und allerlei elektronischer Kram wird zur Klangerzeugung herangezogen. Doch in Beliebigkeit driftet hier nichts ab, sondern wird geschmackssicher und mit einem Händchen für den richtigen Spannungsbogen zusammengefügt.

http://www.musikverein-concerts.de/guybored.php

 

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August 18th, 2009

TONNUZZI

Eröffnung

Donnerstag, 20. August 2009, 15 Uhr
quitch, Innenhof, Untere Donaulände 10

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Tonnuzzi ist ein Schwimmbecken für die Innenstadt zum Nachbauen. Es besteht aus zwölf miteinander verbundenen 500-Liter-Regentonnen, von denen neun mit Wasser befüllt sind. In einer Tonnuzzi-Tonne befinden sich Eiswürfel (Cola! Bier! Cocktails!), in einer weiteren Kies und Sand (Schaufeln! Bagger! Burgen!), eine Tonne dient als Bar. Bei Tonnuzzi steht weniger die temporäre Nutzung eines ansonsten anderweitig genutzten Raumes im Vordergrund, sondern die Möglichkeit einer einfachen Reproduktion. Als Reminiszenz an die frühere Kindheit gedacht, wo das Baden in der Regentonne als Ersatz für teure Swimming-Pools diente, ist das Tonnuzzi daher kein Luxusgut, sondern mit relativ billigen Materialien (Regentonnen, Regentonnenverbindern, Schläuchen, Wasserpumpe, …) nachzubauen. Eine Stop-Motion-Aufnahme vom Aufbau und eine Materialliste finden sich unter http://www.qujochoe.org/hub/?p=716. Entworfen und gebaut wurde das erste Tonnuzzi von Clemens Bauder und Thomas Philipp, beide Mitglied des Kunstkollektivs qujOchÖ aus Linz/Österreich.

Tonnuzzi is a replicable swimming pool for the inner city. It consists of twelve interconnected 500-liter-rain-barrels of which nine are filled with water. In one Tonnuzzi-barrel there is crushed ice (Cola! Beer! Cocktails!), in a further one grit and sand (Shovel! Digger! Castles!), one barrel serves as a bar. Tonnuzzi focusses less on the temporary use of an otherwise differently used room but more on the possibility of an easy reproduction. As a reminiscence to early childhood, where the bathing in a rain barrel was a replacement for expensive swimming pools, the Tonnuzzi is not a luxury good but can be replicated with relatively cheap materials (rain barrels, rain barrel connectors, tubes, water pump, …). A stop motion animation from the buildup and a list of materials can be found at http://www.qujochoe.org/hub/?p=716. The first Tonnuzzi was designed and built by Clemens Bauder and Thomas Philipp, both members of the art group qujOchÖ from Linz/Austria.

Materialliste:
Tonnuzzi_Materialliste

Stop-Motion-Aufnahme vom Aufbau:
Tonnuzzi-Stop-Motion

Fotos von Petra Moser und Clemens Bauder:

 

qujOchÖ - experimentelle kunst- und kulturarbeit // zvr-zahl: 714780050 // untere donaulände 10 // a-4020 linz // mailto:ulcus@qujOchOE.org
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